Raumluftqualität in Innenräumen Für mehr Gesundheit und Energieeffizienz

In Ihren Gebäuden herrscht eine Atmosphäre, in der sich alle wohlfühlen – gesund, konzentriert und energieeffizient.

Doch was, wenn unsichtbare Schadstoffe in der Luft Ihre Mitarbeitenden, Besucher oder Schüler beeinträchtigen?

Die Raumluftqualität ist kein Luxus, sondern eine wesentliche Grundlage für Komfort, Wohlbefinden und langfristige Performance Ihrer Anlagen.

Warum die Raumluftqualität heute ein zentrales Thema ist

Seit der COVID-Krise ist das Bewusstsein für gesunde Innenräume stark gewachsen. Besonders in Schulen, Krankenhäusern und anderen öffentlich genutzten Räumen wird die Verantwortung für eine systematische Überwachung der Luftqualität zunehmend berücksichtigt.

Wir verbringen rund 80 Prozent unserer Zeit in Innenräumen – umso wichtiger ist es, flüchtige organische Stoffe (VOCs), CO₂, Feinstaub oder andere Schadstoffe zu kontrollieren und eine gute Luftqualität in den Räumen sicherzustellen. Bei ungesunder Raumluft können Beschwerden wie Müdigkeit, Reizungen oder langfristig sogar Atemwegserkrankungen auftreten. Außerdem geht es nicht nur um Gesundheit, sondern auch um Wirtschaftlichkeit: Eine zu starke, aber auch eine zu schwache Belüftung bedeutet ein höherer Energieverbrauch.

Was sagt der deutsche Gesetzgeber?

In Deutschland existiert bisher kein gesetzlicher Rahmen und keine allgemeine Pflicht, dauerhaft die Raumluftqualität in allen öffentlichen Gebäuden zu überwachen.

Dennoch gibt es technische Richtlinien (z. B. VDI 6022) und gesundheitliche Leitwerte (UBA/AIR), die als Orientierung dienen können. Sie empfehlen beispielsweise die regelmäßige Überwachung der Luft – insbesondere in Schulen, sozialen Einrichtungen oder anderen sensiblen Bereichen. Beim Umweltbundesamt (UBA) existiert der „German Committee on Indoor Air Guide Values (AIR)“, der gesundheitlich fundierte Richtwerte für Innenraumluft festlegt, etwa für flüchtige organische Verbindungen (VOCs). Es gibt ein starkes wissenschaftliches Interesse, es laufen Pilotprojekte zur Analyse wichtiger Zusammenhänge, und es existieren gesundheitlich begründete AIR-Werte.

Es besteht also bereits ein starkes wissenschaftliches Interesse, es laufen Pilotprojekte, um Zusammenhänge zu analysieren, und es gibt gesundheitlich begründete Richtwerte (AIR-Werte).

In Frankreich besteht bereits die Pflicht, in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen oder Freizeiteinrichtungen eine jährliche Bewertung der Belüftung vorzunehmen. Zusätzlich ist dort ein Autodiagnostik-Verfahren zur Raumluftqualität im Vierjahresrhythmus vorgeschrieben. Solche Vorgaben könnten künftig auch in Deutschland gelten. Zudem arbeitet die EU an Regelungen, die den Einsatz von Monitoring-Systemen in bestimmten Gebäudetypen verpflichtend machen könnten.

Europäische Entwicklungen könnten Einfluss haben

  • Auf EU-Ebene ist ein Vorschlag zur Novellierung der Richtlinie zur „Energy Performance of Buildings“ im Gespräch. Darin wird das kontinuierliche elektronische Monitoring von Indikatoren der Innenraumumgebung gefordert – darunter CO₂, relative Luftfeuchte, Temperatur, Belüftungsrate.
  • Wenn dieser Vorschlag umgesetzt wird, könnte Deutschland verpflichtet werden, bestimmte Neubauten oder Sanierungen mit Systemen zur Überwachung der Raumluftqualität auszustatten.
Leitfäden der energiemanager

Herausforderungen in Schulen und öffentlichen Räumen

Typische Probleme in Schulgebäuden

  • Klassenzimmer werden in der Regel nicht ausreichend gelüftet, insbesondere wenn Fenster selten geöffnet werden. (Siehe dazu auch die Studie des UBA (IRL2024) und das Pilotprojekt „gute Luft für besseres Lernen“ in Münchner Schulen.)
  • Viele Anlagen zur Lüftung oder Klimatisierung fehlen oder funktionieren nicht optimal.
  • Übliche Quellen für Schadstoffe: Möbel, Reinigungsmittel oder Baumaterialien geben flüchtige organische Verbindungen ab, die die Luft belasten.

Gesundheitliche und energetische Auswirkungen

Eine schlechte Raumluftqualität wirkt sich entscheidend auf das Wohlbefinden aus: Konzentration geht verloren, Kopfschmerzen nehmen zu, das allgemeine gesundheitliche Empfinden kann sich verschlechtern. Gleichzeitig wird durch ineffiziente Lüftung mehr Energie verbraucht – das belastet Ihr Budget und Ihre Klimabilanz.

Wie Sensoren das Monitoring verbessern

Greifen Sie vorweg und verbessern Sie Ihre Raumluftqualität

Messung und Monitoring mit IoT

Mit advizeo setzen Sie auf moderne Sensorik, um die Luftqualität Ihrer Gebäude kontinuierlich zu überwachen. In vielen Räumen können vernetzte Geräte CO₂, VOCs, Feinstaub und weitere Parameter messen. Diese Sensoren können einfach dezentral angebracht werden – zum Beispiel in Klassenzimmern oder Aufenthaltsräumen – und melden automatisch, wenn Grenzwerte überschritten werden.

Analyse und Alarmierung

Über die Energiemanagement-Plattform advizeo EMS lassen sich Daten aus unterschiedlichsten Quellen zentralisieren. Durch Echtzeit-Analysen erkennen Sie, wo die Luftqualität in Ihren Räumen kritisch ist, und können frühzeitig reagieren. Warnungen bei Grenzwertüberschreitungen helfen, sofort Maßnahmen zu ergreifen.

Maßnahmenplanung und Optimierung

Advizeos Expertenteam begleitet Sie ganzheitlich: Unsere Energy Manager analysieren Ihre Sensor- und Verbrauchsdaten, schlagen geeignete Maßnahmen vor und begleiten deren Umsetzung. So lässt sich nicht nur die Luftqualität verbessern, sondern gleichzeitig Energie sparen – ein ganzheitlicher Ansatz, der Ihre internen Anlagen effizient nutzt.

Mehr als eine gute Raumluftqualität

Die Raumluftqualität Ihrer Räume ist zentral für das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Menschen, die Ihre Gebäude nutzen. Gleichzeitig bietet sie eine spannende Schnittstelle zur Energieoptimierung.

Beginnen Sie bereits heute: Nutzen Sie dezentrale, intelligente Lösungen von advizeo, um hygienisch bessere Bedingungen zu schaffen und Ihren Energieverbrauch zu senken.

Ein doppelter Gewinn für Ihre Organisation. Gemeinsam machen wir Ihre Räume sicherer, gesünder und effizienter.

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