Ihr Anrecht auf eine staatliche Förderung für Energieeffizienz

Sie überlegen, wie Ihr Unternehmen oder Ihre gewerbliche Anlage energieeffizienter werden und dabei zugleich von staatlicher Förderung profitieren kann? Dann sind Sie nicht allein.

Die staatliche Förderung für Energieeffizienz in Deutschland ist heute breiter und attraktiver denn je.

Erfahren Sie, welche Förderprogramme es gibt, was gefördert wird und wer Sie unterstützt, Ihre Maßnahmen clever zu planen und umzusetzen.

Warum überhaupt Förderungen für Energieeffizienz?

Energie kostet – oft mehr, als man im Alltag merkt. Gleichzeitig schlummern in vielen Gebäuden und Anlagen überraschend hohe Einsparpotenziale. Eine staatliche Förderung für Energieeffizienz hilft Ihnen, diese Potenziale zu heben, Ihre Betriebskosten zu senken und ganz nebenbei etwas fürs Klima zu tun.

Gerade für gewerbliche und industrielle Betriebe wird das spannend: Effiziente Anlagen, smarte Regelungstechnik oder ein professionelles Energiemanagement zahlen sich gleich doppelt aus – durch weniger Energieverbrauch und attraktive Zuschüsse oder Kredite.

Welche Programme gibt es konkret?

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) vom BAFA ist ein zentrales Programm zur Unterstützung von energieeffizientem Bauen und Sanieren. Sie richtet sich sowohl an private Eigentümer als auch an Unternehmen und fördert klima­freundlichen Neubau sowie die energetische Sanierung von Wohn- und Nichtwohngebäuden: Maßnahmen zur Dämmung, der Einbau hocheffizienter Wärme-Erzeuger, Anschluss an ein Wärmenetz.

Konkret können Sie über die BEG unter anderem:

  • zinsgünstige Kredite für Sanierungsvorhaben erhalten, etwa Kredit-Nr. 261 für Wohngebäude oder Kredit-Nr. 263 für Nichtwohngebäude.
  • Tilgungszuschüsse sichern, je nach Effizienzstandard bis zu 25 % der förderfähigen Kosten.
  • zusätzlich Gelder für die Fachplanung und Baubegleitung durch ausgewiesene Energieeffizienz-Experten erhalten.

Übrigens: Für energetische Sanierungsmaßnahmen, die Bestandteil eines geförderten individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) sind, gibt es einen iSFP-Bonus von 5 Prozentpunkten.

Die wichtigsten BMWK-Fördermodule für Unternehmen

Das BMWK unterstützt Firmen über mehrere Förder­module. Hier einige wichtige Bausteine:

  • Querschnittstechnologien (Modul 1): Hier werden effiziente Maschinen, Pumpen oder Lüftungssysteme gefördert. Kleine Unternehmen können bis zu 40 % der förderfähigen Investitionskosten erhalten.
  • Prozesswärme aus erneuerbaren Energien (Modul 2): Solarthermie, Biomasseanlagen oder Wärmepumpen, die Prozesswärme bereitstellen, werden mit bis zu 55 % für kleine Firmen bezuschusst.
  • Mess-, Steuer-, Regelungstechnik (Modul 3): Für Sensorik, Energiemanagementsoftware und das nötige Energiemanagement-System gibt es rund 30 – 40 % Förderung.
  • Energiebezogene Optimierung von Anlagen & Prozessen (Modul 4): Hier können Sie ein Einsparkonzept erstellen, und Maßnahmen zur Prozessoptimierung mit bis zu 30–40 % Zuschuss fördern lassen.
  • Elektrifizierung kleiner Unternehmen (Modul 6): Transformieren Sie bestehende Anlagen, damit sie elektrisch betrieben werden – das wird ebenfalls gefördert.

EEW-Förderung

Ein besonders attraktives Programm ist der Förderwettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz (EEW): Hier werden Projekte mit hoher Treibhausgas-Einsparung im Verhältnis zur Fördersumme priorisiert. Die maximale Fördersumme ist riesig – bis zu 60 % der förderfähigen Kosten sind möglich, je nach Maßnahme.

Es gibt weitere verschiedene Fördermöglichkeiten, über die wir Sie gern persönlich beraten.

Leitfäden Energieeffizienzgesetz (EnEfG)

Wie beantragen Sie eine Förderung – und was ist zu beachten?

Damit Ihre Investitionen gefördert werden, ist eine gute Planung essenziell. Ein erster Schritt ist oft eine Energieberatung oder ein Energieaudit, durchgeführt von Experten, die in der offiziellen Energieeffizienz-Expertenliste geführt werden.

Für diese Beratung gibt es ebenfalls Zuschüsse, und der Weg dorthin ist häufig unkompliziert: Der Energieberater kann einen Kostenvoranschlag erstellen, über den Sie dann den Zuschuss beim BAFA beantragen.

Bei Investitionsmaßnahmen erfolgt die Förderung meist über zwei Wege:

  1. Direkter Zuschuss über das BAFA (z. B. Modul 4).
  2. Zinsvergünstigter Kredit + Tilgungszuschuss über die KfW-Bank.

Wichtig: Die Maßnahme und die Kosten müssen förderfähig sein, d. h. sie müssen notwendig, angemessen und sachgerecht sein.

Welche Rolle kann advizeo spielen?

advizeo begleitet Unternehmen bei der strukturierten und förderfähigen Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen. Von der ersten Analyse bis zur Umsetzung profitieren Sie von einem ganzheitlichen Ansatz und klarer technischer sowie regulatorischer Expertise:

  • Baubegleitung und Unterstützung beim Einbau energieeffizienter Anlagen, um technische Lösungen sicher und praxisnah zu integrieren

  • Energiemanagement-Beratung, damit Sie ein ganzheitliches Verständnis Ihrer Energieströme gewinnen

  • Planung von Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, etwa bei der Optimierung oder Erneuerung bestehender Anlagen

  • Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln: Wir helfen Ihnen, geeignete Maßnahmenpakete zu definieren und begleiten Sie bei Antragsvorbereitung, Dokumentation und Nachweisführung

Staatliche Förderprogramme senken Investitionskosten, mindern Risiken und unterstützen den Klimaschutz. Dank unserer Erfahrung holen Sie das Maximum aus verfügbaren Fördermitteln heraus und setzen Ihre Energieeffizienzprojekte wirtschaftlich und nachhaltig um.

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